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Es ist sicherlich ein Schüler des Meister Arnt gewesen, der diesen Altar gestaltet hat. Wie auch bei einigen anderen Altären ist hier nicht ein Panorama eines religiösen Geschehens dargestellt. Vielmehr besteht er aus drei Einzelbildwerken, die nebeneinander stehen. Entstanden sind diese wahrscheinlich im ersten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts.

In der Mitte sehen wir die Statue des heiligen Apostels Jakobus des Älteren (Jakobus Maior) auf einem Thronsitz. Die kleineren, knieenden Figuren dürften die Stifter der Bildwerke darstellen.
Die beiden anderen Heiligen, Petrus mit dem Himmelsschlüssel und Matthäus mit Buch und Hellebarde dürften von einem anderen Künstler als die Figur des heiligen Jakobus stammen, aber auch einem Schüler des Meisters Arnt.

Noch in unserer Zeit zählt Santiago de Compostela in Nordwest-Spanien zu den wichtigsten Pilgerstätten der Christenheit. Das war auch schon im Mittelalter so. So ist es ganz selbstverständlich, dass Jakobus als Pilger mit Stab und Buchbeutel dargestellt ist. An seinem Hut kann man die Pilgermuschel erkennen.
Die Jakobus-Verehrung spielte und spielt in Kalkar eine große Rolle. Noch heute gibt es die Jakobus-Bruderschaft, die im Mittelalter gegründet wurde und die sich die Aufgabe gestellt hat, die Verehrung des heiligen Jakobus auch für die Zukunft zu sichern.