StartseiteAktuellesGottesdienstePfarrgemeindeOrtsteileGruppenSt. NicolaiFensterFörderverein St. NicolaiFührungenGeschichteKonzerteNikolaus-BruderschaftOrgelSchatzkammerSchnitzaltäreHochaltarSieben-Schmerzen-AltarGeorgsaltarMarienaltarCrispinus-CrispinianusaltarDreifaltigkeitsaltarJohannesaltarJakobusaltarAnnenaltarKirchenmusikEinrichtungenKirchliche AngeboteFotoalbumSuchen & Links

In den besten Jahren hatte St. Nicolai mindestens 16 Altäre, die alle Stiftungen eines selbstbewussten Bürgertums waren, das sich in den Bruderschaften und Gilden zusammenfand.

Dieser Marienaltar wurde von Ludwig Jupan geschaffen und von einer frommen Bürgerfamilie bezahlt. Die neun Gruppen stellen dar (von unten nach oben, von links nach rechts): Beschneidung Jesu, Anbetung der Könige, Darstellung im Tempel - Vermählung Josefs und Mariens, Verkündigung und Heimsuchung, Geburt Jesu - Joachim und Anna, Marias Tod, Tempelgang Mariens. Alles wird überhöht von der Aufnahme Mariens in den Himmel. Im Rankenwerk des Randes sind acht Propheten dargestellt. Diese stammen aus der Werkstatt von Friedrich Langenberg (1901).

Interessant ist, dass die Predella Szenen aus dem Leben des heiligen Johannes des Evangelisten wiedergibt. Dargestellt sind: Johannes in siedendem Öl - Johannes auf Patmos - Tod am Altar der Kirche in Ephesus.

Die Bildtafeln, die zu diesem Altar gehörten, wurden 1818 entfernt und durch Flügel eines Sebastianus-Altars ersetzt. Sie wurden um 1520 bis 1530 gemalt. Auf den Innenseiten zeigen sie das Martyrium des heiligen Sebastianus. die Außenseiten zeigen hl. Antonius Abbas, hl. Sebastianus, Papst Cornelius - hl. Hubertus, hl. Christophorus, hl. Quirinus.