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Dieser Altar ist ein Werk des Henrik Douverman. Bevor er 1515 nach Kalkar kam, lernte und arbeitete er in Kleve. Von 1506 bis 1510 ging er wohl auf Wanderschaft. In Kalkar erhielt er 1518 von der Bruderschaft Unserer Lieben Frau den Auftrag, einen Altar auszuführen, der die Darstellung der Sieben Schmerzen Mariens enthalten sollte. Gleichzeitig sollte ein älteres, in Kalkar sehr verehrtes Vesperbild darin aufgestellt werden. Diese Figur wurde später durch ein anderes Bildwerk ersetzt. Das heutige Vesperbild in der zentralen Nische ist eine Pieta des Ferdinand Langenberg aus dem Jahre 1902, die sich sehr gut in das Gesamtbild einfügt.

Ein erlesenes Stück der Schnitzerkunst des Henrik Douverman ist die Wurzel Jesse, die, von der Predella ausgehend, den ganzen Altar umfasst und durch die Muttergottes hoch oben gekrönt wird. Sie ist, wie alle Schnitzwerke unserer Kirche, in Eiche ausgeführt. In der Wurzel entdeckt man den schlafenden Jesse zwischen zwei Propheten, David mit der Harfe und Salomon mit dem Zepter. In den Ästen sieht man die Vorfahren Jesu.
Die Szenen des Altares zeigen die Darbringungen im Tempel, die Flucht nach Ägypten, Jesus vor den Schriftgelehrten, die Kreuztragung, die Kreuzigung, die Kreuzabnahme und die Grablegung.

Die Flügel-Bilder sind 1636 von Hendrik Grotens, einem Kalkarer Künstler, mit den gleichen Themen gemalt worden.